Problem Flugverbotszone: Wenn die Drohne nicht abhebt

Die Motoren bleiben stumm und deine Drohne will partout nicht in die Luft? Dann spielt die Technik vielleicht verrückt. Oder es liegt daran, dass du dich in einer Flugverbotszone, auch No Fly Zone (NFZ) genannt, und damit zum Beispiel in der Nähe eines Flughafens, befindest. Denn DJI, der führende Hersteller von Multicoptern im Consumer-Bereich, hat zahlreiche seiner Fluggeräte mit einer speziellen Software ausgestattet, die das Abheben in bestimmten Flugzonen verhindert. Gerade erst hat das chinesische Unternehmen auf die Sicherheitsdebatte zur Fußball-Europameisterschaft 2016 reagiert und seine Drohnen mit einer Software-Aktualisierung für Flüge über EM-Spielstätten gesperrt.

Geofencing: Sicherheit durch Drohnen-Software

Schon 2014 hat DJI das so genannte Geofencing in diverse Drohnen-Modelle integriert. Damit verfügen diese Mini-Fluggeräte über eine spezielle Software, die nationale Flugverbotszonen erfasst und die Drohnen daran hindert, diese zu überfliegen oder darin abzuheben. Nur wenn sich der Besitzer eine Flugerlaubnis, zum Beispiel für einen Videodreh, besorgt, lässt sich die Drohne über eine Autorisierung für die gewählte Flugverbotszone freischalten. 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Liste der Verbotszonen für Drohnen ist lang. Generell gilt ein Flugverbot im Umkreis von 1,5 Kilometern um internationale deutsche Flughäfen. Auch über das Regierungsviertel, über Atomkraftwerke, Menschenansammlungen, Wohngebiete oder militärische Anlagen dürfen keine Hobby-Drohnen fliegen. Mach dich am besten mit den Bestimmungen vertraut, die in den einzelnen Bundesländern im Übrigen nicht einheitlich ausfallen. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) gibt auf ihrer Webseite Auskunft über sicheres Fliegen mit Flugmodellen und unbemannten Fluggeräten. Dort kannst du dich als Hobbypilot auch über die Kontrollzonen rund um die Flughäfen informieren.

Neue Regelungen geplant

Weil das BMVI, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur neue Gefährdungspotenziale in der zunehmenden Beliebtheit der Drohnen sieht, zum Beispiel durch Kollisionen oder Abstürze, plant es derzeit neue Regelungen für Multicopter. Künftig sollen beispielsweise alle Drohnen, die mehr als ein halbes Kilogramm wiegen, kennzeichnungspflichtig sein – unabhängig davon, ob sie privat oder gewerblich genutzt werden. Die Registrierung soll sicherstellen, dass sich nach einem Missbrauch der Eigentümer identifizieren lässt. Wann die neuen Regelungen in Kraft treten, ist allerdings nicht bekannt.

Folgende Punkte solltest du unbedingt beachten, wenn du eine Drohne in den Luftraum abheben lassen willst:

  • Schließe unbedingt vor dem ersten Start eine entsprechende Haftpflichtversicherung ab. Die ist Pflicht.
  • Nur wenn deine Drohne weniger als fünf Kilogramm wiegt, elektrobetrieben ist und du sie nicht für gewerbliche Zwecke nutzt, darfst du sie ohne Genehmigung fliegen.
  • Fliege niemals in eine Flugverbotszone! Hältst du dich nicht daran, machst du dich strafbar.
  • Fühlst du dich selbst von einer Drohne in deiner Privatsphäre belästigt oder gar bedroht, informiere die Polizei und handele nicht in Selbstjustiz.

 
Welche weiteren Regeln du als Hobby-Drohnen-Pilot beachten musst, kannst du in unserem Blog-Beitrag „Mit der Hobby-Drohne in die Luft“ nachlesen.

Weitere Beiträge

Großbauer gesucht: Das assona-Sommerfest mal anders

Großbauer gesucht: Das assona-Sommerfest mal anders

ALLGEMEIN Großbauer gesucht: Das assona-Sommerfest mal anders Heuballen rollen, Gummistiefel werfen und Schubkarren schieben: Beim diesjährigen Sommerfest haben wir uns alle ganz schön ins Zeug gelegt. Anders als in den vergangenen Jahren waren wir diesmal den ganzen...

Im assona-Interview: Tobias aus der IT-Abteilung

Im assona-Interview: Tobias aus der IT-Abteilung

Im Interview: Tobias aus der ITTobias ist vor eineinhalb Jahren zu assona gekommen. Der 23-jährige Informatik-Student wohnt in Berlin-Charlottenburg in einer WG. Von dort hat er es nicht weit zu den Vorlesungen und Seminaren an der Technischen Universität. Etwas...

assona spendet der DRK Tagesgruppe Marzahn ein Hochbeet

assona spendet der DRK Tagesgruppe Marzahn ein Hochbeet

assona spendet der DRK Tagesgruppe Marzahn ein Hochbeet Bei strahlendem Sonnenschein haben wir unseren Spendenscheck an die Tagesgruppe des DRK in Marzahn übergeben. Leckere Erdbeeren, duftender Lavendel und scharfe Radieschen: Das und mehr wächst in dem...

Glas statt Plastikflaschen: Daraus trinkt das assona-Team

Glas statt Plastikflaschen: Daraus trinkt das assona-Team

Glas- statt Plastikflaschen: daraus trinkt das assona-TeamAuf jedem Schreibtisch steht neuerdings eine schicke Glasflasche.Unsere Office-Küchen sehen seit Kurzem anders aus: leerer. Statt gestapelten Wasserkisten ist da plötzlich Platz. Auf jedem Schreibtisch steht...

Weitere Beiträge

Großbauer gesucht: Das assona-Sommerfest mal anders

Großbauer gesucht: Das assona-Sommerfest mal anders

ALLGEMEIN Großbauer gesucht: Das assona-Sommerfest mal anders Heuballen rollen, Gummistiefel werfen und Schubkarren schieben: Beim diesjährigen Sommerfest haben wir uns alle ganz schön ins Zeug gelegt. Anders als in den vergangenen Jahren waren wir diesmal den ganzen...

Im assona-Interview: Tobias aus der IT-Abteilung

Im assona-Interview: Tobias aus der IT-Abteilung

Im Interview: Tobias aus der ITTobias ist vor eineinhalb Jahren zu assona gekommen. Der 23-jährige Informatik-Student wohnt in Berlin-Charlottenburg in einer WG. Von dort hat er es nicht weit zu den Vorlesungen und Seminaren an der Technischen Universität. Etwas...

assona spendet der DRK Tagesgruppe Marzahn ein Hochbeet

assona spendet der DRK Tagesgruppe Marzahn ein Hochbeet

assona spendet der DRK Tagesgruppe Marzahn ein Hochbeet Bei strahlendem Sonnenschein haben wir unseren Spendenscheck an die Tagesgruppe des DRK in Marzahn übergeben. Leckere Erdbeeren, duftender Lavendel und scharfe Radieschen: Das und mehr wächst in dem...

Glas statt Plastikflaschen: Daraus trinkt das assona-Team

Glas statt Plastikflaschen: Daraus trinkt das assona-Team

Glas- statt Plastikflaschen: daraus trinkt das assona-TeamAuf jedem Schreibtisch steht neuerdings eine schicke Glasflasche.Unsere Office-Küchen sehen seit Kurzem anders aus: leerer. Statt gestapelten Wasserkisten ist da plötzlich Platz. Auf jedem Schreibtisch steht...

Du hast die Möglichkeit, auch ein Pseudonym als Namen zu verwenden und deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die von dir verfassten Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern erst nach Prüfung und Freigabe durch unseren Administrator. Bitte beachte auch unsere Kommentarrichtlinien und unsere Datenschutzerklärung.